Aktuelles

Webseiten-Änderungen

20.12.2020 Pflege der Seite "Startseite" und "Aktuelles"

02.01.21 Pflege der Seite "Startseite" und "Aktuelles"


02.01.2020 Verkauf einer Modellbahn-Sammlung

Mitte Oktober wurde ein MBC Mitglied telefonisch von einer älteren Dame kontaktiert. Deren Bruder war vor 6Jahren verstorben, und Sie wollte nun dessen Modelleisenbahn der Spurweite N verkaufen. Die Dame wollte den Verkauf aber aus guten Gründen nicht öffentlich machen, z.B. per Presse.

Ein Mitglied des MBC vereinbarte einen Termin und sah sich die Anlage vor Ort an. Es handelte sich um eine sehr große Spur N-Anlage mit ca. 80Zügen, von der analogen BR80 bis zum digitalen TGV mit Sound.

Nach Rückkehr wurde die Thematik bei einem der Vereinstreffen im MBC besprochen. 2 Mitglieder erklärten sich bereit, die doch sehr zeitaufwendige Aktion zu übernehmen, und so wurden bei einem erneuten Besuch Ende Oktober die ersten Züge, Loks, Digitalzentralen etc. mitgenommen. 

Von Anfang an bestand zur Verkäuferin ein extrem vertrauensvoller Kontakt und es wurde beschlossen, die Züge und Loks hinsichtlich Funktionsfähigkeit etc. zu prüfen und dann über das Portal Ebay zu verkaufen.

Man muss schon festhalten, dass der Zeitaufwand für die Verkaufs-Vorbereitungen sehr groß war. Teilweise waren die Antriebe verharzt, z.T mussten Decoder und andere Ersatzteile beschafft und eingebaut werden, teilweise wurde sogar "aus 2Loks eine gemacht". Auch der Aufwand für das Fotografieren, Einstellen bei Ebay, Verpacken, Verschicken etc. war angesichts der großen Anzahl beträchtlich.

Hinsichtlich der Verkaufserlöse wurde mit der Verkäuferin vereinbart, dass diese 2/3 des Erlöses erhält und der MBC 1/3, natürlich nach Abzug der Ebay-Gebühren, Kosten für Paypal, Verpackung etc.

Bei dieser Aktion kam uns auch Covid19 zu Hilfe, denn von Anfang an herrschte bei den Auktionen ein enormes Interesse und es wurden durchgängig sehr gute Preise erzielt. Es gab keine einzige Auktion, bei der ein Artikel 2 Mal eingestellt werden musste, weil er bei der ersten Auktion nicht verkauft wurde. Dies ist sicherlich auch dem Umstand geschuldet, dass viele Käufer keine Reisen etc. unternehmen konnten und so die finanziellen Mittel für das Modellbau-Material hatten und auch ausgaben.

Nun nähert sich die Aktion ihrem Ende, die letzten Züge werden wir wahrscheinlich noch im Januar verkaufen.

Sowohl für die Verkäuferin als auch für den MBC hat sich die Angelegenheit in jeder Beziehung gelohnt, für den MBC ist hierdurch ein Anteil in 4stelliger Höhe zusammengekommen.

Bei der Verkäuferin möchten wir uns auch auf diesem Wege nochmals herzlich bedanken, denn Sie hat uns stets vertraut und niemals über irgendetwas Buch geführt.

Dieses ist ein gutes Beispiel dafür, dass solche Aktionen für alle Seiten erfolgreich sind, wenn Sie mit "Herzblut" und Engagement z.B durch einen Verein durchgeführt werden.


20.12.2020 Der Umbau des Vereinsheimes wird vollendet

Wie bereits berichtet wurde der Einbau des neuen Fensters im Anlagenraum auch deshalb nötig, weil wir eine Vorrichtung einbauen wollen, mit der wir die Anlagenmodule, z.B. im Falle von Ausstellungen, auf einfache Art aus dem Vereinsheim bringen können, ohne Gefahr zu laufen, durch die Enge im Treppenhaus große "Kollateralschäden" an den Modulen zu verursachen.

Die nachfolgenden Bilder zeigen die Bauteile der Anlage, die dann ähnlich einer Laufkatze funktioniert. Das bedeutet, dass die Anlagen-Segmente mit geigneten Hebezeugen im Anlagenraum an der Seilwinde eingehängt werden. Sodann wird die Winde samt Segment so aus dem Fenster herausgeschoben, dass das Segment schließlich heruntergelassen werden kann.

Der Dank für den Bau dieser Anlage gebührt in erster Linie unserem Mitglied Burkhard Neubauer, der für die Beschaffung und Vorbereitung der Träger und  der Deckenbefestigung verantwortlich war und unserem Präsidenten Peter Göllner, der das Konzept und die Zeichnungen erstellt hat.

Über den weiteren Fortgang der Arbeiten werden wir berichten.


31.10.2020 Nun ist es also doch wieder passiert

Ehrlich gesagt wäre es ja auch zu schön gewesen, wenn das Jahr ohne weitere Hiobsbotschaften von der "Virus-Front" zu Ende gegangen wäre, aber, es hat nicht sollen sein.

Trotzdem glaube ich sagen zu dürfen, dass sich Deutschland im internationalen Vergleich immer noch ganz gut hält und wir uns glücklich schätzen dürfen, über ein Gesundheitssystem zu verfügen, das den Herausforderungen, zumindest bis jetzt, recht gut gewachsen ist. Das kann nicht jedes Land von sich behaupten.

Natürlich gibt es immer wieder Mitmenschen (eigentlich der falsche Ausdruck), die glauben, dass es nur die anderen trifft, und sie deshalb alles tun und lassen dürfen was sie wollen. Aber diese Art von Menschen wird es immer geben und die lassen sich leider kaum durch kein Gesetz bändigen. Leider muss man damit leben, und kann nur dafür sorgen, dass diese "Zeitgenossen" nicht zuviel Unheil anrichten.

Was den MBC und seine Mitglieder angeht, so haben wir das Jahr 2020 bisher offenbar ganz gut überstanden. Wie sich nun zeigt, war es auch eine sehr kluge Entscheidung des MBC-Vorstandes, die für den diesjährigen November geplante Modellbau-Ausstellung frühzeitig abzusagen, denn spätestens jetzt hätte man in einer "Hauruck-Aktion" alle Vorbereitungen beenden müssen und alle Mühen wären umsonst gewesen.

Nun möchten ich aber zu einem positiven Punkt kommen:

in dieser Woche erhielten wir wieder einmal eine großzügige Spende von Modellbau-Material in Form von Loks, Wagons, Häusern etc. Dieses Material wurde uns von Herrn Jörg Mechmershausen aus Gimte bei Hann.Münden überlassen, wofür wir uns auch an dieser Stelle sehr herzlich bei Herrn Mechmershausen bedanken möchten. Als kleines Dankeschön werden wir Herrn Mechmershausen mit seiner Familie zu unserer nächsten Modellbau-Ausstellung, die hoffentlich im November 2021 stattfinden kann, einladen.

Nun bleibt uns nur noch übrig zu hoffen, dass wir uns ab Dezember wieder treffen dürfen und die Zwangspause nicht so lange dauert.


14.10.2020 Das MBC Vereinsheim hat sich verändert

Heute freuen wir uns, über ein ganz anderes Thema als sonst berichten zu können.

Schon mit Beginn der Arbeiten an unserer H0 Digital-Ausstellungsanlage wurde für uns ein Problem sehr offensichtlich, nämlich auf welchem Weg die Segmente der Anlage im Falle von Ausstellungen den Anlagen-Raum im Vereinsheim verlassen können.

Es war von Anfang an klar, dass der Weg durch das Gebäude und über dessen Treppe nach unten auf die Dauer schwierig ist und wahrscheinlich immer wieder zu Schäden an den Segmenten führen würde. Der Grund hierfür ist die Enge  der Treppe und der Gänge.

Deshalb gab es schon vor längerer Zeit die Idee, die Segmente durch das Fenster im Anlagenraum "abzuseilen". Das diesbezügliche Problem bestand in der "lichten Weite und Höhe" des bisherigen Fensters, die hierfür zu gering war.

Deshalb beschloß der MBC Vorstand Im Frühjahr 2020 in ein neues Fenster zu investieren, das zwischen den Flügeln  eine "lichte Weite" von mindestens 850mm haben und in der gesamten Höhe zu öffnen sein müsste. Dieses Fenster ist eine vergleichsweise große Investition, weil auch dem Denkmalschutz Rechnung getragen werden musste.

Nach Klärung aller Details und Auftragserteilung an den Fensterbauer sollte der Einbau dann im Sommer erfolgen, doch dann kam CORONA und so verzögerte sich die Angelegenheit bis Anfang Oktober. Nun jedoch ist es vollbracht und das Fenster ist eingebaut.

Nun geht das Projekt zügig weiter. Als nächstes wird an der Zimmerdecke ein Stahl-Träger montiert, an den dann eine Laufkatze montiert wird. Mit Hilfe dieser Laufkatze an deren Unterseite sich ein Hebezug befindet, können die Segmente angehängt, durch das offene Fenster geschoben und draußen abgesenkt werden. So wird der schwierige Weg durch das Treppenhaus vermieden.

Außerdem werden wir für die Anlagen-Segmente Abdeckkästen konstruieren, die im Falle der Nichtbenutzung, aus Platzgründen, zusammengelegt werden können. Diese Kästen verhindern dann Beschädigungen an den filigranen Aufbauten.

Hier liegt noch viel Arbeit vor uns, aber insbesondere die komplette Hebekonstruktion werden wir noch in diesem Jahr fertigstellen und dann selbstverständlich hier präsentieren. 


Unser Ausflug zu den Harzer Schmalspurbahnen

Um es gleich vorweg zu nehmen: diese Fahrt war sicherlich das Highlight des Jahres 2019.

Doch der Reihe nach:

schon während der diesjährigen Mitgliederversammlung im Frühjahr keimte die Idee auf, eine Reise in den Harz zu den HSB (Harzer Schmalspurbahnen) zu unternehmen. Unser Mitglied Felix Gentzen hatte hier Kontakte und erklärte sich bereit, einen derartigen Ausflug zu organisieren.

Es sollte aber nicht nur ein normaler Ausflug werden, sondern es sollte nach Möglichkeit eine Führung durch das AW (Ausbesserungswerk) der HSB Bestandteil der Fahrt sein.

Dies warf die ersten Probleme auf, denn derartige Führungen bieten die HSB jeweils nur jeweils Freitags um 14:00 an.

Dennoch wurde beschlossen, diese Fahrt stattfinden zu lassen. Bei einer Doodle-Abfrage per Internet meldeten sich 10 Mitglieder für diese Fahrt an, die dann schließlich am 27.09.2019 stattfand.

Die Fahrt führte mit dem PKW in Fahrgemeinschaften nach 3 Annen Hohne. hier konnten wir einen Dampflok bespannten Zug zum Brocken bei der Ankunft beobachten. Gleichzeitig konnte man feststellen, dass Dampfloks doch auch "empfindliche Diven" sein können. Die ursprüngliche Lok musste abgekuppelt werden, weil der Gleitschuh am Kreuzkopf offenbar zu eng eingestellt war und die Gleitbahn des Kreuzkopfes deshalb heiß lief. Aus Wernigerode musste deshalb eine Ersatzlok angefordert werden.

Dann bestiegen wir einen Triebwagen zum Bahnhof Wernigerode Westerntor. War das Wetter anfangs doch eher "bescheiden" mit viel Regen, so ließ dieser gegen Mittag nach und dann ließ sich sogar die Sonne blicken, die Fotos zeigen dies.

In kleinen Gruppen wurde die Stadt Wernigerode erkundet und zu Mittag gegessen. Dann ging es zu Fuß zurück zum Bahnhof Westerntor wo sich das AW (Ausbesserungswerk) der HSB befindet.

Die Führung erfolgte durch einen ehemaligen HSB-Mitarbeiter, der 35 Jahre im AW gearbeitet hat und der ein exzellenter Kenner aller Internas der HSB, nicht nur der technischen, war. Erfreulicherweise gibt es für diese Führungen keinen festen Zeitrahmen, nur der Start jeweils um 14:00 Uhr steht fest. Ansonsten haben die Führungen ein "Open End", und dauern so lange wie die Teilnehmer möchten und wie es sich durch die gestellten Fragen ergibt. So war diese Führung super interessant und der HSB-Führer blieb auch nicht eine einzige Antwort schuldig.

Nach Abschluß der Führung gingen wir zu Fuß zum Hauptbahnhof Wernigerode, wo sich das Betriebswerk und die Wagenhalle der HSB befindet. Von hier aus ging es dann um ca. 16:30 Uhr, nun mit einem Dampflok bespannten Zug, zurück nach 3 Annen Hohne, wo wir gegen 17:00 Uhr wieder eintrafen.

Resümierend bleibt nur zu sagen, dass es ein toller Tag war. Der einzige Wermutstropfen war die Tatsache, das wegen des Freitags nicht alle Mitglieder teilnehmen konnten, die dies gerne getan hätten, weil es für viele ein normaler Arbeitstag war.

Unser besonderer Dank geht auch an dieser Stelle nochmals an unser Mitglied Felix Gentzen, der diesen Tag perfekt geplant hat. Insbesondere war es toll, dass er den Zeitplan sehr großzügig gesteckt hatte, so dass zu keinem Zeitpunkt irgendwie Hektik aufkam, sondern dass immer viel Zeit blieb um alles anzusehen, zu fotografieren etc.

Für Felix Gentzen ergibt sich allerdings eine Schwierigkeit, und zwar dass er nun schon gebeten wurde, für 2020 etwas Ähnliches zu planen - der Fluch der guten Tat.

Die Fotos geben auch denen, die nicht teilnehmen konnten einen kleinen Eindruck.