06.06.2020 Es gibt Neues zu berichten

Wie schon auf der Startseite erwähnt, ist die Nachrichtenlage beim MBC Münden e.V. auf Grund der aktuellen Situation ebenfalls etwas "dünn". Deshalb sind wir jedesmal froh, wenn uns Mitglieder, speziell in diesen Zeiten, Material zum Fortgang an Ihren eigenen Anlagen schicken.

Wie schon das Foto auf der Startseite zeigt, hat Frank Hartig sehr gut aufgepasst, wenn Jens Kaup, unser absoluter Baumspezialist, während der Clubabende Bäume selbst hergestellt hat. das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Laut seinen Aussagen sind allerdings diese Bäume nur die ersten Versuche, man darf also gespannt sein.

Zusätzlich macht auch der Landschaftsbau auf seiner 3L H0-Anlage deutliche Fortschritte, wie die Fotos zeigen. Hier entsteht im rechten Anlagenteil eine kleine Siedlung über der darunter liegenden Gleiswendel. Hier bildet ein Spantengerüst den Unterbau, das nach "klassischer Methode" mit Fliegendraht und Gipsbinden überzogen wird. Die Siedlung wird über eine Straße, die via Brücke die Bahnlinie kreuzt, mit dem Bahnhofsvorplatz verbunden. Kleine und größere Mauern bilden die Verbindung zum Hintergrund und zur Straße.

Wenn dieser Teil abgeschlossen ist, soll nun als nächstes der "Straßenbau" in Angriff genommen werden.

Die Straßen, auf denen später Car-System Fahrzeuge mit Krois Funk-Decodern verkehren werden, bekommen für jede Fahrbahn eine Nut, in die das Magnetband eingelegt wird. Außerdem werden Abzweigungen, Reed-Kontakte  etc. installiert. Die Abzweigungen werden von Servos angetrieben, die ihrerseits von  Mardec Decodern (ArCoMoRa) angesteuert werden, die wir in unserem Arduino-Workshop beim MBC gebaut haben.

An unserem Car-System Workshop hat Frank Hartig ebenfalls teilgenommen, und einen Steyr-LKW der Epoche 3 gebaut.

Wir sind schon sehr gespannt, diesen auf seiner Anlage fahren zu sehen, und hoffen, dass es hiervon ein kleines Video geben wird.

Die folgenden Fotos zeigen den Stand des Anlagenbaus.


Anlagen-Steckbrief

Thema: Trennungsbahnhof an einer 2-gleisigen Hauptstrecke mit abzweigender 1-gleisiger Nebenbahn.

Schattenbahnhöfe: 8-gleisiger Durchgangsbahnhof für Hauptstrecke und 4gleisiger Durchgangsbahnhof für Nebenbahn - zusätzlich 6-gleisiger Stumpfgleis-Bahnhof für Nebenbahn

Epoche 3 (ca.1965)

Maße: 4,30 x 3,85m in U-Form

Baugröße: H0

Gleismaterial: Märklin K-Gleise im sichtbaren Bereich - C-Gleise in den nicht-sichtbaren Bereichen

Streckenlänge: ca.160m

Weichen: 75 Stck.(Abzweigwinkel 14Grad), 2 doppelte Kreuzweichen

Digitalsystem: Uhlenbrock Intellibox, 3Booster

Rückmeldung: HSI88

PC-Programm: Win Digipet Premium Edition

Landschaft: waldreiche Mittelgebirgslandschaft, angelehnt an die Gegend um Hann.Münden

Rollmaterial: überwiegend Märklin, Roco, Rivarossi und Piko

Car-System: Krois Car-System mit Funksteuerung und Abstandsregelung

Betrieb: "Ringverkehr" auf Hauptbahn und für D-Züge der Nebenbahn, Start-Ziel Verkehr für Triebwagen auf der Nebenbahn

Entstehung:

Die Anlage wurde bereits im Jahr 2000 für den ausgebauten Dachboden geplant und gebaut. Nachdem ein Kinderzimmer leer stand, erfolgten Umzug und Neubau. Hierbei sollten dann auch auch Fehler der ursprünglichen Anlage, wie z.B. zu geringe Etagenhöhen korrigiert werden.

Es erfolgte eine komplett neue Planung für den 4,30 x 4,30m großen Raum. Eine Schwierigkeit ergab sich durch den Zuschnitt des Raumes, dieses Problem wurde dadurch eliminiert, dass mit 3 Ebenen gearbeitet wird. Dies sind an den jeweiligen Anlagen-Enden durch Gleiswendel miteinander verbunden.

Da die Nebenbahn gemeinsam mit der Hauptbahn die  beiden Gleiswendel befahren sollte, entstanden 3-gleisige Wendel mit unterschiedlichen Ein- und Ausfahrten auf den verschiedenen Ebenen.

Die Hauptbahn kommt auf dem linken Anlagenteil aus einem Tunnel, durchfährt den Hauptbahnhof und "verschwindet" wieder im Tunnel auf der anderen Anlagenseite in den nicht-sichtbaren Bereich.

Die Nebenbahn verläßt die Gleiswendel, passiert eine Brücke um dann über den Güterbahnhof in den Hauptbahnhof einzufahren. D-Züge der Nebenbahn fahren dann über eine Brücke und weiter auf der Hauptbahn, um schließlich in den 4-gleisigen Nebenbahn-Schattenbahnhof zu gelangen.

Triebzüge, die auf der Nebenbahn den Hauptbahnhof erreichen, wenden hier und fahren auf dem gleichen Weg zurück in den 6-gleisigen Stumpfgleis- Schattenbahnhof der Nebenbahn.

Die maximale Zuglänge auf der Hauptbahn beträgt ca. 1,80m.

Auf der linken Anlagenseite ist ein Dampf- und Diesel BW mit Drehscheibe und 6-ständigem Lokschuppen in Planung.

Die gesamte Anlagensteuerung erfolgt über das PC-Programm Win-Digipet. Die meisten Loks sind mit Sound-Decodern ausgerüstet.

Wie man aus den Fotos ersieht, ist der Gleisbau, sowie der elektrische Anschluss der Komponenten weitestgehend abgeschlossen, so dass nun das Einschottern der Schienen vorgenommen werden kann.

Die fogenden Fotos zeigen den aktuellen Stand des Anlagenbaus.